Keine Angst: Die Adresse ist gleich geblieben. Jedoch ist das Space Blues Studio jetzt in einem größeren und akustisch besser ausgestatteten Raum. Hier können jetzt bis zu vier Personen gleichzeitig arbeiten, ohne sich akustisch zuzumüllen. Die ersten Aufnahmen sind gut gelaufen und die Ergebnisse können sich hören lassen.
Der Raum wurde akustisch optimiert. Die Raumaufteilung gewährleistet präzises Hören am Arbeitsplatz für effektives Mixing und Mastering.
Hier entstehen auch feine Aufnahmen von Solisten und kleinen Ensembles. Für Aufnahmesituationen, die größere Räume erfordern, z.B. Bands, Schlagzeug, Chor, etc., wird das Studio mit wenigen Handgriffen zum mobilen Studio. Proberäume, Clubs, Hallen, Kirchen etc. sind dann das Ziel.
Im Wesentlichen wird im Space Blues Studio digital gearbeitet aber analoge Tonbandmaschinen und Effektgeräte werden bei Bedarf auch noch eingesetzt. Auch bei den Instrumenten, Amps oder Mikrofonen gibt es einige Vintage-Schätzchen. Das Knowhow besteht darin die richtige Kombination von Vintage und modernen Komponenten zu finden, um den gewünschten Klang zu erhalten.
Produkte von feiner Audioqualität zu erzeugen, ist mein Anspruch. Dabei hilft die Ausstattung mit Instrumenten, Geräten und Software. Über die musikalische Qualität entscheiden dann die freundlichen Hörerinnen und Hörer.
Ausstattung im Space Blues Studio
Ist das noch Schlager?Es hat Spaß gemacht mit Almut Rau den Song "Hände frei" zu produzieren. Es hat mich gefreut, dass Almut mir die Produktion mit dem Ziel Radiotauglichkeit anvertraut hat. Almut und ich sind beide stolz auf das Ergebnis.
Im Liedtext beklagt sich die Protagonistin über ihren Lebensgefährten, der zuviel Zeit mit seinem Smartphone verbringt, demach zu wenig Zeit mit ihr. Da hilft nur die versehentliche (?) Zerstörung des Geräts. Den humorvollen Text mit Pointe musikalisch und produktionstechnisch passend umzusetzen, erforderte viel Fingerspitzengefühl. Die Realisation mit rein akustischen Instrumenten ist für das Genre relativ minimalistisch. Das Geräusch zur Untermalung der Pointe erforderte viele Versuche bis zum endgültigen Gelingen.
Viel Spaß beim Hören.
Hände frei (Auszug) - T. und M.: Almut Rau. Arr.: Ansbert Rodeck
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Beeindruckend und erfrischend, wie Ansbert meine Vorstellungen und auch die noch nicht ganz ausgereiften Ideen aufgreift, mit seinen professionellen musikalischen und technischen Fähigkeiten verbindet und umsetzt und mit zusätzlichen Ideen bereichert! Almut Rau |
Die Produktion erfolgte komplett in meinem kleinen Space Blues Studio in Köln. In der Vorproduktion wurden an einem Tag alle Instrumente eingespielt: Ansbert Rodeck (Bass, Bouzouki, Gitarre, Percussion, Ukulele), Leo Morschhäuser (Waschbrett). Einen halben Tag haben wir an Almuts Gesang gearbeitet. Beim Mixing entstand zum einen der vollständige Song und zum anderen ein Backing Track, der als Half-Playback genutzt werden kann. Mastering erfolgte für beides getrennt. Für Mixing und Mastering war ca. 1 Tag erforderlich.

SomeSwingGood ist ein 50-köpfiger Chor an der Musikhochschule Köln. Die Chorleitung übernehmen Studierende des Hauptfachs Popchorleitung. Aktuell heißt die Chorleiterin Lea Sohn. Das mitgeschnittene Konzert fand am 28.01.2023 in der Thomaskirche in Köln Nippes statt. Chor, Kirche und Publikum harmonierten sehr gut miteinander und es war meine Aufgabe diese Harmonie aufzuzeichnen und wiederzugeben. Hör mal:
Vincent (Auszug) - T. und M.: Don McLean. Arr.: Roger Emerson
Each Coming Night (Auszug) - T. und M.: Sam Beam
Heaven is Here (Auszug) - T. und M.: Florence Welch. Arr.: Lea Sohn
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Ansbert hat ein Konzert meines Pop & Jazzchors „SomeSwingGood“ aufgezeichnet. Von der ersten Vorbesprechung an hat der gesamte Prozess, sowohl die Aufzeichnung beim Konzert selbst als auch das gemeinsame Beraten über Zwischenentwürfe, sehr gut funktioniert und zu einem Resultat geführt, mit dem wir beide sehr zufrieden waren. Dass Ansbert selbst Musiker ist, wird vor allem daran deutlich, dass er stets die Perspektive der Menschen einnehmen kann, mit denen er arbeitet und beim Bearbeiten der Aufnahmen mit viel musikalischem Feingefühl und Herzblut vorgeht. Besonders geschätzt habe ich sein Engagement, seine Liebe zum Detail und die Tatsache, dass die Zusammenarbeit zu jedem Zeitpunkt auf Augenhöhe stattgefunden hat, ich alle Fragen stellen konnte und so sowohl einen Einblick in die technische Seite gewinnen als auch mein Wissen rund um Popchorleitung teilen konnte. Sowohl menschlich als auch musikalisch kann ich eine Zusammenarbeit sehr empfehlen. Lea Sohn, Popchorleitungsstudentin der HfMT Köln und Leiterin des Chors „SomeSwingGood“ |
Ich betrachte die Arbeit mit SomeSwingGood als eine selbst gewählte Abschlussprüfung zu meinem selbst organisierten Studium der Tontechnik und Musikproduktion. Meines Erachtens dokumentieren die Hörbeispiele und die freundlichen Worte von Lea Sohn, dass ich bestanden habe.
Für technisch Interessierte: SomeSwingGood - Technik
Was im Laufe der Jahre gewachsen ist, um meine eigene Musik -Space Blues- zu produzieren, ist jetzt ein richtiges Tonstudio. Die Konsequenz: Der Name lautet "Space Blues Studio".
Hochwertige Aufnahmen herzustellen ist der Anspruch im Space Blues Studio. Der Studioraum wurde akustisch optimiert. Hardware und Software sind auf einem professionellen Stand. Ich habe in einen neuen Digitalmixer und ganz tolle Mikrofone investiert (und die alten natürlich behalten). Das Space Blues Studio ist aber vor allem mobil und arbeitet immer dort, wo es gewünscht ist. Live-Club, Proberaum oder Kirche ... mit dem entsprechenden Knowhow gibt es fast überall feine Musikaufnahmen.
Außerdem stehen meiner Kundschaft die Instrumente meiner Sammlung zur Verfügung: Diverse Vintage Gitarren von Gibson, Fender, Martin, Höfner, etc. ... Amps von Fender, Marshall, Peavey ... Rhodes Mark II und verschiedene analoge Synthesizer.
Der Student:... bin ich: Ansbert Rodeck ... Musiker und staatl. gepr. Techniker. Da ich praktisch mein ganzes Leben im Spannungsfeld zwischen Musik und Technik verbracht habe, lag es schon immer auf der Hand beides zu kombinieren. Tontechnik und Musikproduktion. In den letzten paar Jahren habe ich dazu fleißig studiert um meinen Ambitionen das nötige theoretische Grundgerüst zu geben und bereits vorhandenes Wissen zu vertiefen. Das erfolgte im Selbststudium mit den Standardwerken der Tonstudiotechnik (Carlos Albrecht, Michael Dickreiter, Andreas Ederhof, Johannes Webers, Jörg Wuttke u.a.) sowie mittlerweile reichlich vorhandenen Quellen im Internet (insbesondere Eberhard Sengpiel). Die Theorie habe ich bisher in meinen eigenen Produktionen mit Erfahrung untermauert. Das reicht aber nicht mehr. Deshalb stelle ich meine Dienste anderen Künstler und Ensembles zur Verfügung. Das Studieren hört sowieso nie mehr auf ...